LRC-Quiz: Bist du bereit?

Hier findest du alle 76 Fragen zur LRC Theorie Prüfung - Teste dein Wissen. Kicke auf die richtige Antwort.

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Frage: 1. Welche Funkstelle wird im mobilen Seefunkdienst über Satelliten als „Mobile Earth Station“ (MES) bezeichnet?

Antwort: Schiffs-Erdfunkstelle

Frage: 2. Was ist eine „Schiffs-Erdfunkstelle“?

Antwort: Mobile Erdfunkstelle des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten an Bord eines Schiffes

Frage: 3. Was ist eine „Land-Erdfunkstelle“ (LES)?

Antwort: Ortsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten

Frage: 4. Was bedeutet „azimuth angle“?

Antwort: Winkel zwischen Meridian und Satellit vom Schiff aus gesehen

Frage: 5. Was bedeutet „elevation angle“?

Antwort: Winkel zwischen Horizont und Satellit vom Schiff aus gesehen

Frage: 6. Welche Erdteile gehören nach den Festlegungen der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU]) zur Region 1?

Antwort: Europa und Afrika

Frage: 7. Wie wird das Seegebiet innerhalb der Überdeckung eines geostationären Satelliten des Inmarsat-Systems bezeichnet, der ununterbrochen für Alarmierungen zur Verfügung steht?

Antwort: A3

Frage: 8. Welchen geografischen Bereich umfasst das Seegebiet A4 im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS)?

Antwort: Gewässer nördlich von ca. 70 Grad Nord und südlich von ca. 70 Grad Süd

Frage: 9. Welches Alarmierungssystem ist für das Seegebiet A4 nicht geeignet?

Antwort: Inmarsat-System

Frage: 10. Wie heißt das Positionsmeldesystem für Such- und Rettungszwecke?

Antwort: AMVER

Frage: 11. Welchen Frequenzbereich benutzt AIS?

Antwort: Ultrakurzwelle (UKW/VHF)

Frage: 12. Welches ist die Frequenz für NAVTEX-Aussendungen im Kurzwellenbereich?

Antwort: 4209,5 kHz

Frage: 13. Womit kann im Seenotfall ein Alarm über Satelliten ausgelöst werden?

Antwort: Schiffs-Erdfunkstelle (Ship Earth Station [SES]), Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB)

Frage: 14. Welches Satelliten-System benutzt für die Seenotalarmierung auch polumlaufende Satelliten?

Antwort: COSPAS-SARSAT

Frage: 15. Welches Funkzeugnis ist mindestens erforderlich, um mit einer Seefunkstelle auf einem Sportfahrzeug am Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) im Seegebiet A3 teilnehmen zu können?

Antwort: Allgemeines Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate [LRC])

Frage: 16. Welche Funkdienste dürfen von dem Inhaber eines Allgemeinen Funkbetriebszeugnisses (LRC) ausgeübt werden?

Antwort: Mobiler Seefunkdienst und mobiler Seefunkdienst über Satelliten

Frage: 17. Welche Funkanlagen dürfen von dem Inhaber eines LRC bedient werden?

Antwort: Seefunkanlagen im UKW-, Grenz- und Kurzwellenbereich und über Satellit auf Sportfahrzeugen und Traditionsschiffen

Frage: 18. Welches Funkzeugnis muss der Führer eines Sportfahrzeugs oder Traditionsschiffes, das mit einer Kurzwellen/Grenzwellen–DSC–Funkanlage ausgerüstet ist, mindestens besitzen?

Antwort: Allgemeines Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate [LRC])

Frage: 19. Welche Grenzwellenfrequenz (GW/MF) wird national und international zum Routineanruf zwischen Schiffen per Digitalen Selektivruf (DSC) benutzt?

Antwort: 2177 kHz

Frage: 20. Welche Grenzwellenfrequenz (GW/MF) benutzt eine Küstenfunkstelle zur Beantwortung eines Routineanrufs per Digitalen Selektivruf (DSC)?

Antwort: 2177,0 kHz

Frage: 21. Welche Grenzwellenfrequenz (GW/MF) wird für einen Routineanruf (international) an eine fremde Küstenfunkstelle per Digitalen Selektivruf (DSC) benutzt?

Antwort: 2189,5 kHz

Frage: 22. Welche Frequenzbereiche werden für die Alarmierung mittels Digitalen Selektivrufs (DSC) im Kurzwellen-Bereich (KW/HF) benutzt?

Antwort: Frequenzbereiche 4, 6, 8, 12 und 16 MHz

Frage: 23. Welche Frequenz und welches Verfahren benutzt eine Seefunkstelle zur Bestätigung eines auf 2187,5 kHz empfangenen Notalarms?

Antwort: 2182.0 kHz im Sprechfunkverfahren

Frage: 24. Wodurch wird im Kurzwellenbereich (KW/HF) die Empfangsbereitschaft für Aussendungen in Not- und Sicherheitsfällen technisch gewährleistet?

Antwort: Eingeschalteter Wachempfänger im Scan-Betrieb

Frage: 25. Welche Frequenzen umfasst der Grenzwellenbereich (GW/MF)?

Antwort: 1605 bis 4000 kHz

Frage: 26. Wie wird die Sendeart „Einseitenband mit unterdrücktem Träger“ bezeichnet?

Antwort: SSB oder J3E

Frage: 27. Welcher Frequenz- bzw. Wellenbereich ist ausreichend, um am Tage eine Mindestreichweite von 150 Seemeilen zu erzielen?

Antwort: Grenzwelle (GW/MF)

Frage: 28. In welchen Frequenz- bzw. Wellenbereichen spielt die Bodenwelle die entscheidende Rolle bei der Ausbreitung?

Antwort: Langwelle (LW/LF) und tagsüber Mittel- und Grenzwelle (MW/MF, GW/MF)

Frage: 29. In welchen terrestrischen Frequenz- bzw. Wellenbereichen sollte ein Schiff – für das Seegebiet A2 ausgerüstet – in einer Entfernung von ca. 150 Seemeilen von der Küste einen Notalarm auslösen, um eine Küstenfunkstelle sowie die in der Nähe befindlichen Seefunkstellen zu erreichen?

Antwort: Grenzwelle (GW/MF) und Ultrakurzwelle (UKW/VHF)

Frage: 30. Welchen Einfluss können Gewitter auf den Empfang von NAVTEX-Aussendungen auf Mittelwelle haben?

Antwort: Störungen bis zur vollständigen Unlesbarkeit

Frage: 31. Welcher Frequenz- bzw. Wellenbereich wird für den Weitverkehr im terrestrischen Seefunkdienst benutzt?

Antwort: Kurzwelle (KW/HF)

Frage: 32. Welche Frequenzen umfasst der allgemeine Kurzwellenbereich (KW/HF)?

Antwort: 3 bis 30 MHz

Frage: 33. In welchem Frequenz- bzw. Wellenbereich spielt die Raumwelle die entscheidende Rolle bei der Ausbreitung?

Antwort: Kurzwelle (KW/HF)

Frage: 34. In welchem Frequenz- bzw. Wellenbereich tritt die „Tote Zone“ besonders auf?

Antwort: Kurzwelle (KW/HF)

Frage: 35. Um die Mittagszeit wird zur Überbrückung einer bestimmten Entfernung eine Frequenz im 16-MHz-Bereich benutzt. Welcher Frequenzbereich sollte für die Überbrückung derselben Entfernung gegen Mitternacht vorzugsweise gewählt werden?

Antwort: Niedrigerer Frequenzbereich

Frage: 36. Welche Aussage trifft für den Kurzwellen-Funkverkehr zu?

Antwort: Die Ausbreitungseigenschaften der Kurzwellen unterliegen tageszeitlichen, jahreszeitlichen und durch die Sonnenaktivität bedingten Schwankungen; Funkverbindungen lassen sich nicht mit Sicherheit vorausplanen

Frage: 37. Welche Eigenschaften sollte eine Schiffsantenne für die Überbrückung von großen Entfernungen über Kurzwellen besitzen und warum?

Antwort: Die Antenne sollte die Sendeenergie möglichst flach abstrahlen, um mit wenigen Sprüngen (hops) den Empfangsort zu erreichen

Frage: 38. Eine Yacht ist im Mittelmeer von Rom nach Neapel unterwegs. Die Crew möchte tagsüber über Kiel Radio eine E-Mail versenden. Welcher Frequenzbereich ist dafür meistens geeignet?

Antwort: Kurzwelle bei 8 MHz

Frage: 39. Eine Yacht ist im karibischen Meer vor Barbados unterwegs. Der Schiffsführer möchte in den Abendstunden eine Verbindung zu Miami Radio aufbauen. Welcher Frequenzbereich ist dafür meistens geeignet?

Antwort: Kurzwelle bei 6 MHz

Frage: 40. Eine Yacht steht 100 Seemeilen westlich Stavanger. Der Schiffsführer möchte Verbindung zu Rogaland Radio aufnehmen. Welcher Frequenzbereich ist dafür vorzugsweise geeignet?

Antwort: Grenzwelle

Frage: 41. Wer bestimmt bei einer Verbindung zwischen See- und Küstenfunkstelle die zu benutzende Arbeitsfrequenz?

Antwort: Küstenfunkstelle

Frage: 42. Welches von der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU]) herausgegebene Verzeichnis enthält Angaben über Arbeitsfrequenzen von Küstenfunkstellen?

Antwort: Verzeichnis der Küstenfunkstellen (List of Coast Stations)

Frage: 43. Welche Frequenzbereiche dürfen in deutschen Häfen benutzt werden?

Antwort: Ultrakurzwellen (UKW/VHF), Ultrahohe Frequenzen (UHF) und der 1,6-GHz-Bereich (Inmarsat)

Frage: 44. Was bedeutet die Angabe „ITU-Channel 1604“?

Antwort: Kanal 04 im 16-MHz-Seefunkband

Frage: 45. Welches ist die internationale Not- und Sicherheitsfrequenz für den Sprechfunkverkehr im Grenzwellenbereich (GW/MF)?

Antwort: 2182,0 kHz

Frage: 46. Welche Frequenz im Grenzwellenbereich (GW/MF) soll im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) nach Ankündigung per DSC für die Aussendung einer Dringlichkeitsmeldung „An alle Funkstellen“ grundsätzlich benutzt werden?

Antwort: 2182,0 kHz

Frage: 47. Wie ist zu verfahren, wenn während eines Notverkehrs auf 2182 kHz die Ankündigung und Aussendung einer Dringlichkeitsmeldung „An alle Funkstellen“ von einer Seefunkstelle vorgenommen werden soll?

Antwort: Zuerst Ankündigung per Digitalen Selektivruf (DSC) auf 2187,5 kHz, dann Aussendung auf einer Schiff-Schiff-Frequenz

Frage: 48. Wie ist zu verfahren, wenn eine wichtige Meldung im Grenzwellen-Bereich (GW/MF) auszusenden ist, welche die Sicherheit der Seeschifffahrt betrifft?

Antwort: Zuerst Ankündigung per Digitalen Selektivruf (DSC) auf 2187,5 kHz, dann Aussendung der Sicherheitsmeldung per Sprechfunk auf einer GW-Schiff-Schiff-Arbeitsfrequenz

Frage: 49. Auf welcher Frequenz wird im Kurzwellenbereich (KW/HF) der Notverkehr im Sprechfunkverfahren abgewickelt?

Antwort: Notfrequenz für Sprechfunk des Kurzwellenbandes, in dem die Notalarmierung ausgesendet worden ist

Frage: 50. Welche Sendeart wird bei Aussendungen des Sprech-Seefunkdienstes grundsätzlich im Grenz- und Kurzwellenbereich verwendet?

Antwort: Einseitenband mit unterdrücktem Träger, SSB, J3E

Frage: 51. Welche Veröffentlichung enthält Angaben über die Abdeckungsbereiche der Inmarsat-Satelliten?

Antwort: Inmarsat-Handbuch

Frage: 52. Welche Veröffentlichung enthält Angaben über Land-Erdfunkstellen (LES)?

Antwort: Inmarsat-Handbuch

Frage: 53. Welche Aufgaben hat ein Point of Service Activation (PSA)?

Antwort: Freischaltung der Schiffs-Erdfunkstelle

Frage: 54. Welche Aufgaben hat die Network Co-ordination Station (NCS)?

Antwort: Automatische Vergabe der Arbeitskanäle an Land-Erdfunkstellen (LES) und Schiffs-Erdfunkstellen (MES)

Frage: 55. Wie sind die Satelliten des Inmarsat-Systems positioniert?

Antwort: Geostationär

Frage: 56. Über welchem Breitengrad befinden sich die Satelliten des Inmarsat-Systems?

Antwort: 0 Grad

Frage: 57. Welches Seegebiet deckt der Satellit mit der Bezeichnung AOR-E im Inmarsat-System hauptsächlich ab?

Antwort: Atlantik

Frage: 58. Welches Seegebiet deckt der Satellit mit der Bezeichnung IOR im Inmarsat-System hauptsächlich ab?

Antwort: Indischer Ozean

Frage: 59. Welcher Satellit deckt das Seegebiet des Pazifischen Ozeans im Inmarsat-System hauptsächlich ab?

Antwort: POR

Frage: 60. Eine Yacht steht vor Hawaii. Der Schiffsführer möchte eine Verbindung nach Europa über Inmarsat herstellen. Welcher Satellit sollte vorzugsweise benutzt werden?

Antwort: Pacific Ocean Region (POR)

Frage: 61. Eine Yacht ist vor den Malediven unterwegs. Der Schiffsführer möchte eine Verbindung nach Europa über Inmarsat herstellen. Welcher Satellit sollte vorzugsweise benutzt werden?

Antwort: Indian Ocean Region (IOR)

Frage: 62. Wie wird das Seegebiet außerhalb der Abdeckung durch Inmarsat-Satelliten bezeichnet?

Antwort: Seegebiet A4

Frage: 63. Wie wird das Seegebiet bezeichnet, das innerhalb der Sprechfunkreichweite einer Grenzwellen-Küstenfunkstelle liegt, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht?

Antwort: Seegebiet A2

Frage: 64. Zur Herstellung welcher Verbindungen wird im Inmarsat-System die Vorwahl +870 benötigt?

Antwort: Verbindungen zu Inmarsat-Terminals

Frage: 65. Welches ist die erste Ziffer einer Inmarsat-C-Rufnummer?

Antwort: 4

Frage: 66. Welchem Inmarsat-Dienst ist die Identifikationsnummer (ID) 421135910 zugeordnet?

Antwort: Inmarsat C

Frage: 67. Welche Dienste bietet Inmarsat C?

Antwort: Telex, Datenübertragung und Telefax Richtung See–Land

Frage: 68. Mit welcher Aussendung kann die Funktionsfähigkeit der eigenen Inmarsat-C-Anlage überprüft werden?

Antwort: Nachricht von der eigenen an die eigene Anlage

Frage: 69. Was ist bei dem Ausschalten einer Inmarsat C-Anlage zu beachten?

Antwort: Vorheriges Ausloggen

Frage: 70. Welches Verfahren wird für den Anruf von Land an bestimmte Schiffs-Erdfunkstellen benutzt?

Antwort: Erweiterter Gruppenanruf (EGC)

Frage: 71. Welcher Dienst verwendet den Erweiterten Gruppenanruf (EGC)?

Antwort: Informationsdienst über Satelliten

Frage: 72. Welche Meldungen werden im mobilen Seefunkdienst über „Enhanced Group Call (EGC)“ ausgesendet?

Antwort: Sicherheitsmeldungen für die Schifffahrt (MSI) oder Informationen an bestimmte Empfänger

Frage: 73. Was ist für den Empfang eines Enhanced Group Call (EGC) erforderlich?

Antwort: Satelliten-Empfänger

Frage: 74. An wen wird ein über Inmarsat ausgelöster Notalarm umgehend geleitet?

Antwort: Rettungsleitstelle (RCC) oder Seenotleitstelle (MRCC)

Frage: 75. Welcher Dienst sendet Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt (MSI) auf Satellitenfrequenzen aus?

Antwort: SafetyNet

Frage: 76. Welche Informationen werden über das Internationale Sicherheitsnetz (SafetyNet) verbreitet?

Antwort: Informationen für die Sicherheit der Seeschifffahrt (Maritime Safety Information [MSI])

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