SRC-Quiz: Teste dein Wissen

Hier findest du alle 180 Fragen zur SRC Theorie Prüfung - Teste dein Wissen. Kicke auf die richtige Antwort.

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Frage: 1. 'Mobiler Seefunkdienst' ist mobiler Funkdienst …

Antwort: zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen bzw. zwischen Seefunkstellen untereinander

Frage: 2. Welche Funktion hat das 'GMDSS' (Global Maritime Distress and Safety System)?

Antwort: Hilfe in Seenotfällen und Sicherung der Schifffahrt durch
schnelle und genaue Alarmierung im Seenotfall

Frage: 3. Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?

Antwort: Schnelle und genaue Alarmierung in Not-, Dringlichkeits-
und Sicherheitsfällen

Frage: 4. Welche Aufgaben hat die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU])?

Antwort: Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) legt
die grundlegenden Regelungen für die internationale
Telekommunikation fest

Frage: 5. Was regelt die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk, engl. Radio Regulations [RR])?

Antwort: Die Vollzugsordnung für den Funkdienst (RR) regelt u.
a. die Zuweisung von Frequenzbereichen an die Funkdienste und die
Betriebsverfahren im Seefunkdienst

Frage: 6. Welche Publikationen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) enthalten speziell für die Sportschifffahrt Informationen zum Seefunk?

Antwort: Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt

Frage: 7. Was ist eine 'Küstenfunkstelle'?

Antwort: Ortsfeste Funkstelle des mobilen
Seefunkdienstes

Frage: 8. Was bedeutet 'öffentlicher Funkverkehr'?

Antwort: Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum
Austausch von Nachrichten dient

Frage: 9. Für die Teilnahme am öffentlichen Funkverkehr ist – im Gegensatz zur Teilnahme am Nicht-öffentlichen Funkverkehr – zusätzlich erforderlich …

Antwort: Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft

Frage: 10. Wodurch erfährt eine Seefunkstelle von einer Küstenfunkstelle, dass dort Nachrichten für sie vorliegen?

Antwort: Individuelle Benachrichtigung oder Abhören
von Sammelanrufen

Frage: 11. Was sind die Abrechnungsgrundlagen für ein Seefunkgespräch über eine deutsche Küstenfunkstelle?

Antwort: Gesprächsdauer und Preis der
Verrechnungseinheiten

Frage: 12. Was ist eine 'Sea-Area' im GMDSS?

Antwort: Festgelegtes Seegebiet

Frage: 13. Welche Bezeichnungen tragen die Seegebiete, in denen für Schiffe eine bestimmte Funkausrüstung international vorgeschrieben ist?

Antwort: A1, A2, A3, A4

Frage: 14. Eine Yacht befindet sich in einem Seegebiet, das von der Sprechfunkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle abgedeckt wird, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. In welchem Seegebiet befindet sich das Fahrzeug?

Antwort: Seegebiet A1

Frage: 15. Welches sind die satellitengestützten Alarmierungssysteme im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS)?

Antwort: COSPAS-SARSAT, Inmarsat

Frage: 16. Was wird als 'MSI' bezeichnet?

Antwort: Nachricht, die die Sicherheit der
Seeschifffahrt betrifft

Frage: 17. Welche Aussendung wird als 'WX' bezeichnet?

Antwort: Wetterbericht

Frage: 18. Welche Aussendung wird als 'NX' bezeichnet?

Antwort: Nautische Warnnachricht

Frage: 19. Was versteht man unter 'AIS'?

Antwort: Automatisches Schiffsidentifizierungs- und
Überwachungssystem, das statische und dynamische Schiffsdaten auf
UKW überträgt

Frage: 20. Was bedeutet 'ETA'?

Antwort: Voraussichtliche Ankunftszeit

Frage: 21. Wonach richten sich die Zeitangaben im Seefunkdienst?

Antwort: Koordinierte Weltzeit
(Universal Time Co-ordinated [UTC])

Frage: 22. Welche Bedeutung hat die Zeitangabe 'LT' (Local Time)?

Antwort: Ortszeit, bezogen auf
den Standort des Schiffes

Frage: 23. Wie bezeichnet man ein funkärztliches Beratungsgespräch?

Antwort: Medico-Gespräch

Frage: 24. Was ist eine 'Seefunkstelle'?

Antwort: Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes an
Bord eines nicht dauernd verankerten Seefahrzeuges

Frage: 25. Welches Funkzeugnis ist auf einem mit einer Seefunkanlage ausgerüsteten Sportfahrzeug unter deutscher Flagge für den Schiffsführer vorgeschrieben?

Antwort: Ein
Funkzeugnis, das zum Bedienen der eingebauten Anlage berechtigt, z.
B. SRC oder LRC

Frage: 26. Welche Funkanlagen darf der Inhaber eines Beschränkt Gültigen Funkbetriebszeugnisses (Short Range Certificate [SRC]) bedienen?

Antwort: UKW-Funkanlagen im
Seefunkdienst auf nicht funkausrüstungspflichtigen Fahrzeugen und
auf Traditionsschiffen

Frage: 27. Welche Sportboote müssen mit einer UKW-Seefunkanlage ausgerüstet sein?

Antwort: Gewerbsmäßig genutzte Sportboote mit einer Länge über alles
von 12 m und mehr

Frage: 28. Welche rechtlichen Voraussetzungen sind für den Betrieb einer Seefunkstelle auf einem Sportfahrzeug und einem Traditionsschiff zu erfüllen?

Antwort: Zuteilung
(Ship Station Licence), für den Seefunkdienst zugelassene oder in
Verkehr gebrachte Funkgeräte, ausreichendes Seefunkzeugnis des
Fahrzeugführers

Frage: 29. Welche Urkunde und welcher Befähigungsnachweis müssen bei der Überprüfung einer Seefunkstelle auf einem Sportfahrzeug dem Prüfbeamten auf Verlangen vorgelegt werden?

Antwort: Zuteilung (Ship
Station Licence) und Seefunkzeugnis des Fahrzeugführers

Frage: 30. Die Urkunde über die Zuteilung (Ship Station Licence) zum Betreiben einer Seefunkstelle wird in Deutschland ausgestellt durch …

Antwort: die
Bundesnetzagentur (BNetzA), Außenstelle Hamburg

Frage: 31. Welche Urkunde für die Seefunkstelle muss auf einem Sportfahrzeug mitgeführt werden?

Antwort: Zuteilungsurkunde (Ship Station Licence) (im Original)

Frage: 32. Was und zu welchem Zweck muss ein Schiffseigner bei Änderung des Schiffsnamens in Bezug auf seine Seefunkstelle veranlassen?

Antwort: Namensänderung
der Bundesnetzagentur schriftlich mitteilen zwecks Änderung seiner
Zuteilungsurkunde (Ship Station Licence)

Frage: 33. Was muss ein Schiffseigner beim Austausch der UKW-Sprechfunkanlage gegen eine UKW-GMDSS-Funkanlage veranlassen?

Antwort: Schriftliche Mitteilung
über die Umrüstung an die Bundesnetzagentur

Frage: 34. Was ist beim Kauf eines UKW-Sprechfunkgeräts für den Seefunkdienst oder eines UKW-GMDSS-Funkgeräts zu beachten?

Antwort: Das Funkgerät muss für
den Seefunkdienst zugelassen oder in Verkehr gebracht worden sein

Frage: 35. Wer stellt in Deutschland Funksicherheitszeugnisse für Sportboote aus, die gewerbsmäßig genutzt werden?

Antwort: Dienststelle
Schiffssicherheit der Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft
Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr)

Frage: 36. Ein Sportboot von 12 Meter Länge und mehr benötigt ein Funksicherheitszeugnis...

Antwort: bei gewerbsmäßiger Nutzung

Frage: 37. Welche Sendeleistungen lassen sich bei einer fest installierten UKW-Seefunkanlage schalten?

Antwort: 1 Watt oder maximal 25 Watt

Frage: 38. Welche Behörde erteilt in Deutschland sechsstellige Rufzeichen für Seefunkstellen?

Antwort: Bundesnetzagentur (BNetzA), Außenstelle Hamburg

Frage: 39. Welche Behörden in Deutschland sind berechtigt, die Funktionsfähigkeit von Seefunkstellen zu überprüfen?

Antwort: Bundesnetzagentur
(BNetzA) und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

Frage: 40. Welche Behörde teilt einer in das Seeschiffsregister eingetragenen Yacht das mindestens vierstellige Unterscheidungssignal zu?

Antwort: Seeschiffsregister des zuständigen Amtsgerichts

Frage: 41. Welche Art von Funkstelle hat z. B. das Rufzeichen 'DDTW'?

Antwort: Seefunkstelle an
Bord eines deutschen Schiffes, eingetragen in einem
Seeschiffsregister

Frage: 42. Das Abhörverbot und das Fernmeldegeheimnis sind geregelt...

Antwort: im
Telekommunikationsgesetz (TKG)

Frage: 43. Wer ist beim Betrieb einer Seefunkstelle auf einem Sportboot zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses und des Abhörverbots verpflichtet?

Antwort: Alle
Personen, die eine Seefunkstelle beaufsichtigen, bedienen oder
Kenntnis über öffentlichen Nachrichtenaustausch erlangt haben

Frage: 44. Welche Nachrichten dürfen uneingeschränkt aufgenommen und verbreitet werden?

Antwort: Aussendungen, die 'An alle Funkstellen' gerichtet sind

Frage: 45. Wenn ein Funkgerät ordnungsgemäß in Verkehr gebracht worden ist, trägt es...

Antwort: das CE-Zeichen

Frage: 46. Zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk muss eine Seefunkstelle...

Antwort: mit einer
umschaltbaren 'Kombi-Anlage für Seefunkdienst und
Binnenschifffahrtsfunk' oder einer zusätzlichen Sprechfunkanlage für
den Binnenschifffahrtsfunk ausgerüstet werden

Frage: 47. Das Seefunkgerät nimmt bei Empfang einen Strom von 0,5 Ampere auf. Wie lange kann das Funkgerät im Empfangsbetrieb an einer Batterie ohne Nachladen überschlägig betrieben werden, wenn die Kapazität 60 Amperestunden beträgt?

Antwort: 120 Stunden

Frage: 48. Welche Auswirkung auf die Betriebsdauer einer Batterie hat der Sendebetrieb einer Seefunkanlage im Vergleich zum Empfangsbetrieb?

Antwort: Betriebsdauer
wird verkürzt

Frage: 49. Wie hoch ist die mittlere Stromaufnahme einer UKW-Seefunkanlage im Empfangsbetrieb?

Antwort: Je nach Anlage zwischen 0,3 A und 1 A

Frage: 50. Wie hoch ist die mittlere Stromaufnahme einer UKW-Seefunkanlage im Sendebetrieb bei 25 Watt Sendeleistung?

Antwort: Zwischen 4 und 8 Ampere

Frage: 51. Wozu dient am UKW-Gerät die Rauschsperre (Squelch)?

Antwort: Der Lautsprecher des
Empfängers wird nur ab einem Mindest-Empfangssignalpegel aktiviert

Frage: 52. Welche Eigenschaften des 'GPS' sind für eine GMDSS-Funkanlage von besonderer Bedeutung?

Antwort: Mit Hilfe von GPS kann die genaue Position des Fahrzeugs
bestimmt und übermittelt werden. Ebenso kann die genaue Zeit
bestimmt werden

Frage: 53. Was bedeutet 'DSC' im mobilen Seefunkdienst?

Antwort: Digitaler
Selektivruf

Frage: 54. Was ist ein 'Digitaler Selektivruf'?

Antwort: Digitale Aussendung, die bei der gerufenen
Funkstelle ein optisches und/oder akustisches Signal auslöst

Frage: 55. Welches technische Verfahren im GMDSS ermöglicht einer Seefunkstelle die Verkehrsaufnahme in den Richtungen Schiff-Küstenfunkstelle und Schiff–Schiff?

Antwort: DSC

Frage: 56. Welcher Unterschied besteht in der Reichweite bei analoger (Sprechfunk) und bei digitaler Übertragung (DSC) im UKW-Seefunkbereich?

Antwort: Bei
digitaler Übertragung deutlich größere Reichweite im Vergleich zur
analogen Übertragung

Frage: 57. Welcher UKW-Kanal wird im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für die digitale Ankündigung einer Dringlichkeitsmeldung benutzt?

Antwort: Kanal
70

Frage: 58. Auf welchem UKW-Kanal erfolgt die Alarmierung mittels DSC?

Antwort: Kanal 70

Frage: 59. Wie wird eine mit DSC-Einrichtungen ausgerüstete Seefunkstelle gekennzeichnet?

Antwort: Schiffsname, Rufzeichen, Rufnummer des mobilen Seefunkdienstes
(MMSI)

Frage: 60. Der mit einem DSC-Gerät aufgenommene Notarlarm wird…

Antwort: automatisch
gespeichert

Frage: 61. Was wird als 'Maritime Mobile Service Identity (MMSI)' bezeichnet?

Antwort: Rufnummer
im Seefunkdienst

Frage: 62. Wie lauten die Maritime Identification Digits (MID) für die Bundesrepublik Deutschland?

Antwort: 211 und 218

Frage: 63. Welche Urkunde enthält die eigene Seefunkstellen-Rufnummer (MMSI)?

Antwort: Zuteilungsurkunde (Ship Station Licence)

Frage: 64. Wie setzt sich die Seefunkstellen-Rufnummer (MMSI) zusammen?

Antwort: Neun Ziffern, wobei
die ersten drei Ziffern die Seefunkkennzahl (MID) enthalten

Frage: 65. Wie setzt sich die Küstenfunkstellen-Rufnummer (MMSI) zusammen?

Antwort: Neun Ziffern, die ersten beiden Ziffern Nullen, die
nächsten drei Ziffern enthalten die Seefunkkennzahl (MID)

Frage: 66. Welche Art von Funkstelle des Seefunkdienstes kennzeichnet die Ziffernfolge 002111240?

Antwort: Deutsche Küstenfunkstelle

Frage: 67. Woran ist die Nationalität der Seefunkstelle in der MMSI erkennbar?

Antwort: Seefunkkennzahl (MID)

Frage: 68. Durch die Verbindung mit welchem Gerät ist gewährleistet, dass bei einem DSC-Notalarm die aktuelle Position automatisch mit ausgesendet wird?

Antwort: GPS-Empfänger

Frage: 69. Wie wird der Frequenzbereich von 30 bis 300 MHz bezeichnet?

Antwort: Ultrakurzwelle
(UKW/VHF)

Frage: 70. Welches Funkzeugnis muss der Führer eines Sportfahrzeugs oder Traditionsschiffes, das mit einer UKW-Seefunkstelle ausgerüstet ist, mindestens besitzen, um am GMDSS teilnehmen zu dürfen?

Antwort: Beschränkt
Gültiges Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate)

Frage: 71. An welchem Funkdienst darf der Inhaber eines Beschränkt Gültigen Funkbetriebszeugnisses (SRC) teilnehmen?

Antwort: Mobiler Seefunkdienst auf Ultrakurzwelle
(UKW/VHF)

Frage: 72. Was kennzeichnet die Betriebsart 'Duplex'?

Antwort: Gegensprechen auf zwei Frequenzen

Frage: 73. Was kennzeichnet die Betriebsart 'Simplex'?

Antwort: Wechselsprechen auf einer
Frequenz

Frage: 74. Welche Betriebsart wird als 'Semi-Duplex' bezeichnet?

Antwort: Wechselsprechen auf zwei
Frequenzen

Frage: 75. Welche UKW-Kanäle sind international ausschließlich für den Funkverkehr zwischen Seefunkstellen vorgesehen?

Antwort: Kanäle 06, 08, 72 und
77

Frage: 76. Für welchen Funkverkehr dürfen die UKW-Kanäle 75 und 76 benutzt werden?

Antwort: Funkverkehr, der ausschließlich die Navigation betrifft

Frage: 77. Atmosphärische Störungen des Funkverkehrs sind …

Antwort: im Seefunkverkehr im
VHF-Bereich kein Problem

Frage: 78. Wie breiten sich Ultrakurzwellen (UKW/VHF) aus?

Antwort: Geradlinig und quasioptisch

Frage: 79. Wie werden die internationalen Kanäle im UKW-Seefunkbereich bezeichnet?

Antwort: Kanal
1 bis 28 und 60 bis 88

Frage: 80. Wovon hängt die Reichweite einer UKW-Funkanlage hauptsächlich ab?

Antwort: Antennenhöhe

Frage: 81. Wie sollen UKW-Antennen ausgerichtet werden?

Antwort: Vertikal

Frage: 82. Wodurch kann die Abstrahlung der Sendeenergie einer UKW-Anlage auf einem Schiff wesentlich beeinträchtigt werden?

Antwort: Metallische
Gegenstände in der Nähe der Antenne

Frage: 83. Was hat keinen Einfluss auf die Reichweite eines UKW-Handsprechfunkgerätes?

Antwort: Schlechtes Wetter

Frage: 84. Ist das Senden auf UKW in ausländischen Häfen gestattet?

Antwort: Abhängig von
entsprechenden Vorschriften des Landes

Frage: 85. Wie ist die Rangfolge der Aussendungen im Seefunkdienst festgelegt?

Antwort: Not,
Dringlichkeit, Sicherheit, Routine

Frage: 86. Welche Vorkommnisse im Seefunkdienst sollen im Schiffstagebuch dokumentiert werden?

Antwort: Der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie wichtige
Vorkommnisse, die den Seefunkdienst betreffen

Frage: 87. Welchem Funkverkehr ist der Nachrichtenaustausch zwischen Küstenfunkstellen des Revier- und Hafenfunkdienstes und Seefunkstellen zuzuordnen?

Antwort: Nichtöffentlicher Funkverkehr

Frage: 88. Wozu dient der Revier- und Hafenfunkdienst?

Antwort: Übermittlung von
Nachrichten, die ausschließlich das Führen, die Fahrt und die
Sicherheit von Schiffen auf dem Revier, innerhalb oder in der Nähe
von Häfen betreffen

Frage: 89. Welcher Funkdienst gehört neben dem Revier- und Hafenfunkdienst ebenfalls zum Sicherheitsfunkdienst innerhalb des mobilen Seefunkdienstes?

Antwort: Schiffslenkungsfunkdienst

Frage: 90. Wer bestimmt bei einer Verbindung zwischen See- und Küstenfunkstelle den für die weitere Verkehrsabwicklung zu benutzenden Arbeitskanal?

Antwort: Küstenfunkstelle

Frage: 91. Wie ist eine Küstenfunkstelle des Revier- und Hafenfunkdienstes gekennzeichnet?

Antwort: Geografischer Name des Ortes, dem die Art des Dienstes und das
Wort Radio folgen

Frage: 92. Welche Funkstelle wird mit dem Rufnamen 'Warnemünde Traffic' gerufen?

Antwort: Küstenfunkstelle des Revierfunkdienstes in Warnemünde

Frage: 93. Was zeigt das Dringlichkeitszeichen an?

Antwort: Die rufende Funkstelle hat eine sehr
dringende Meldung auszusenden, welche die Sicherheit einer mobilen
Einheit oder einer Person betrifft

Frage: 94. Wie lautet das Dringlichkeitszeichen im Sprechfunk?

Antwort: PAN PAN

Frage: 95. Was wird im Sprechfunk durch das Zeichen PAN PAN angekündigt?

Antwort: Dringlichkeitsmeldung

Frage: 96. Wie ist im GMDSS zu verfahren, wenn eine dringende Meldung im UKW-Bereich auszusenden ist, welche die Sicherheit einer Person betrifft?

Antwort: Ankündigung per Digitalen Selektivruf (DSC) auf Kanal 70 und
Aussendung der Dringlichkeitsmeldung im Sprechfunk auf Kanal 16

Frage: 97. Was bedeutet im DSC-Controller die Anzeige 'URGENCY'?

Antwort: Die nachfolgende Meldung
ist dringend und betrifft die Sicherheit einer mobilen Einheit oder
einer Person

Frage: 98. An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?

Antwort: An alle Funkstellen oder an eine bestimmte Funkstelle

Frage: 99. Wie ist zu verfahren, wenn eine an alle Funkstellen ausgesendete Dringlichkeitsmeldung erledigt ist?

Antwort: Dringlichkeitsmeldung muss durch eine
Meldung an alle Funkstellen aufgehoben werden

Frage: 100. Wie lautet das Sicherheitszeichen im Seefunkdienst?

Antwort: SECURITE

Frage: 101. Welche Meldung wird mit SECURITE eingeleitet?

Antwort: Sicherheitsmeldung

Frage: 102. Welchen Inhalt kann eine Sicherheitsmeldung haben?

Antwort: Wichtige nautische
Warnnachricht oder eine wichtige Wetterwarnung

Frage: 103. Welche UKW-Kanäle benutzen Sportfahrzeuge für den Funkverkehr untereinander vorzugsweise in den deutschen Hoheitsgewässern?

Antwort: Kanäle 69 oder
72

Frage: 104. Für welche Verkehrsabwicklungen werden UKW-Handsprechfunkgeräte vorzugsweise verwendet?

Antwort: Funkverkehr an Bord, Funkverkehr
Schiff–Überlebensfahrzeug

Frage: 105. Was ist bei Testsendungen im Sprech-Seefunkdienst zu beachten?

Antwort: Die
Aussendungen dürfen 10 Sekunden nicht überschreiten, müssen mit
dem Wort 'Test' und mit einer Kennung des Schiffes ausgestrahlt
werden

Frage: 106. Welche Betriebsart wird für den Schiff-Schiff-Verkehr auf UKW im Sprechfunkverfahren verwendet?

Antwort: Wechselsprechen auf einer Frequenz

Frage: 107. Der UKW-Kanal 70 dient ausschließlich dem Zweck der Aussendung ...

Antwort: des
Digitalen Selektivrufs

Frage: 108. Welchen Zwecken dient der UKW-Kanal 16 (156,8 MHz) im Seefunkdienst?

Antwort: Notverkehr,
Dringlichkeitsmeldung, Ankündigung einer Sicherheitsmeldung,
Anrufkanal

Frage: 109. Auf welchem UKW-Kanal muss ein Sportfahrzeug empfangsbereit sein, wenn es sich auf See befindet und mit einer GMDSS-Seefunkanlage ausgerüstet ist?

Antwort: Kanal 70

Frage: 110. Auf welchem UKW-Kanal sollte ein Sportfahrzeug in der Regel empfangsbereit sein, wenn es sich auf See befindet und nur mit einer UKW-Sprechfunkanlage ausgerüstet ist?

Antwort: Kanal 16

Frage: 111. Welcher UKW-Kanal ist vorzugsweise für den Schiff-Schiff-Verkehr und für koordinierte Such- und Rettungseinsätze (SAR) vorgesehen?

Antwort: Kanal
06

Frage: 112. Welchen Zwecken dienen der Anrufkanal und ein Arbeitskanal?

Antwort: Anrufkanal zur
Verbindungsaufnahme, Arbeitskanal zur Abwicklung des Weiteren
Funkverkehrs

Frage: 113. Auf welchem Kanal ist eine Küstenfunkstelle zu rufen, die sowohl auf dem Kanal 70 als auch auf Kanal 16 sowie auf einem veröffentlichten Arbeitskanal empfangsbereit ist?

Antwort: Kanal 70 oder Arbeitskanal

Frage: 114. Auf welchem Kanal wird eine Küstenfunkstelle ohne DSC im Routineverkehr gerufen?

Antwort: Arbeitskanal

Frage: 115. Was ist vor dem Anruf auf einem Arbeitskanal zu beachten?

Antwort: Der
laufende Funkverkehr darf nicht gestört werden

Frage: 116. Was bedeutet 'NAVTEX'?

Antwort: Nautische Warnnachrichten im Funktelexverfahren

Frage: 117. Wie heißt der Dienst, in dem Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt (MSI) über terrestrische Frequenzen verbreitet werden?

Antwort: NAVTEX

Frage: 118. Welchen Dienst bieten der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf den Frequenzen 518 kHz und 490 kHz gemeinsam an?

Antwort: NAVTEX

Frage: 119. Bis zu welcher Entfernung vom Standort des Senders können Sicherheitsmeldungen für die Seeschifffahrt im NAVTEX-Dienst empfangen werden?

Antwort: Ca.
600 sm

Frage: 120. Worauf muss beim Einstellen eines NAVTEX-Empfängers geachtet werden?

Antwort: Einstellen der jeweiligen NAVTEX-Sender und Auswählen der Art
der benötigten Meldungen

Frage: 121. Welche Informationen können bei der Programmierung eines NAVTEX-Empfängers nicht unterdrückt werden?

Antwort: Navigationswarnungen, Meteorologische
Warnungen und SAR-Meldungen

Frage: 122. In welcher Sprache werden Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt (MSI) im NAVTEX-Dienst auf 490 kHz verbreitet?

Antwort: Landessprache der
Funkstelle

Frage: 123. In welchen Zeitabständen werden die regelmäßigen NAVTEX-Informationen vom deutschen NAVTEX-Sender ausgesendet?

Antwort: 4 Stunden

Frage: 124. Was bezeichnet 'NAVAREA'?

Antwort: International festgelegtes Vorhersage- und
Seewarngebiet

Frage: 125. Was bezeichnet 'SAR'?

Antwort: Suche und Rettung

Frage: 126. Welche Aufgabe hat ein 'RCC' im Seenotfall?

Antwort: Koordinierung der im
Seenotfall zur Verfügung stehenden Kräfte und Abwicklung des
Notverkehrs

Frage: 127. Welche Aufgabe hat ein 'MRCC' im Seenotfall?

Antwort: Koordinierung der im
Seenotfall zur Verfügung stehenden Kräfte

Frage: 128. Was ist 'On-Scene Communication'?

Antwort: Funkverkehr vor Ort im Seenotfall

Frage: 129. Welche Aufgabe hat der 'On-Scene Coordinator' (OSC) im SAR-Fall?

Antwort: Leitung
der Such- und Rettungsmaßnahmen vor Ort

Frage: 130. Was bedeutet 'Funkverkehr vor Ort'?

Antwort: Funkverkehr zwischen dem Schiff in Not und
den Fahrzeugen, die Hilfe leisten sowie dem Schiff in Not und dem
Fahrzeug, das die Suche und Rettung koordiniert

Frage: 131. Wer darf das Aussenden einer Notmeldung im Seefunkdienst veranlassen?

Antwort: Fahrzeugführer

Frage: 132. Auf welchem UKW-Kanal müssen alle mit DSC ausgerüsteten seegehenden Schiffe im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS empfangsbereit sein?

Antwort: Kanal 70

Frage: 133. Wie lautet das Notzeichen im Sprechfunk?

Antwort: MAYDAY

Frage: 134. Womit wird der Notverkehr im Sprechfunk eingeleitet?

Antwort: MAYDAY

Frage: 135. Wann liegt ein Seenotfall vor, der das Aussenden des Notzeichens im Sprechfunk rechtfertigt?

Antwort: Wenn ein Schiff oder eine Person von einer ernsten
und unmittelbaren Gefahr bedroht ist und sofortige Hilfe benötigt

Frage: 136. Welche Priorität der Alarmierung ist zu wählen, wenn sich eine Person in Lebensgefahr befindet und Hilfe benötigt?

Antwort: Notfall

Frage: 137. Welche Frequenzen dürfen neben den Notfrequenzen für die Aussendung einer Notmeldung im Seefunkdienst benutzt werden?

Antwort: Jede andere
verfügbare und geeignete Frequenz

Frage: 138. Auf welchem UKW-Kanal findet der Notverkehr vorzugsweise statt?

Antwort: Kanal 16

Frage: 139. Welche Meldungen dürfen im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) auf UKW-Kanal 16 (156,8 MHz) übermittelt werden?

Antwort: Notmeldungen,
Dringlichkeitsmeldungen und die Ankündigung von
Sicherheitsmeldungen

Frage: 140. Wann und warum wird die Einleitung eines Notverkehrs wiederholt?

Antwort: Wenn die
aussendende Seefunkstelle keine Antwort auf ihren DSC-Alarm oder ihre
Notmeldung erhalten hat oder wenn sie es aus anderen Gründen für
notwendig hält

Frage: 141. An wen soll eine Seefunkstelle den Notalarm für ein anderes in Not befindliches Schiff richten?

Antwort: Grundsätzlich an die nächstgelegene
Küstenfunkstelle oder sonst an alle Funkstellen

Frage: 142. Welche Voraussetzung muss eine Seefunkstelle erfüllen, die den Empfang eines DSC-Notalarms auf UKW im Sprechfunkverfahren bestätigt?

Antwort: Sie
muss Hilfe leisten können

Frage: 143. Wann darf eine Seefunkstelle, wenn sie Hilfe leisten kann, den Empfang eines DSC-Notalarms auf UKW im Sprechfunkverfahren bestätigen?

Antwort: Nach
Bestätigung durch eine Küstenfunkstelle oder einer angemessenen
Wartefrist

Frage: 144. Auf welchem UKW-Kanal und in welchem Verfahren bestätigt eine Seefunkstelle den auf Kanal 70 empfangenen Notalarm?

Antwort: Kanal 16,
Sprechfunkverfahren

Frage: 145. Wann wird im Seefunkdienst die Aufforderung SILENCE MAYDAY ausgesendet?

Antwort: Wenn die
Funkstelle, die den Notverkehr leitet, störende Funkstellen zur
Einhaltung der Funkstille auffordert

Frage: 146. Wer fordert in einem Seenotfall eine störende Funkstelle mit den Wörtern SILENCE MAYDAY zur Einhaltung der Funkstille auf?

Antwort: Die Funkstelle,
die den Notverkehr leitet

Frage: 147. Welche Aufgaben übernimmt die Seenotleitung (Maritime Rescue Co-ordination Centre [MRCC]) nach Eingang eines Notalarms?

Antwort: Koordinierung
und Information über die SAR-Maßnahmen

Frage: 148. Auf welchen UKW-Kanälen ist Bremen Rescue Radio empfangsbereit?

Antwort: Kanal 16
(Sprechfunk), Kanal 70 (DSC)

Frage: 149. Nach welchem Betriebsverfahren wird der Funkverkehr in Notfällen zwischen Seefunkstellen und SAR-Hubschraubern abgewickelt?

Antwort: Betriebsverfahren des mobilen Seefunkdienstes

Frage: 150. Welche Veröffentlichung enthält Angaben zu Verfahren, Abkürzungen und international entwickelte Redewendungen für Notfälle?

Antwort: Handbuch
'Suche und Rettung'

Frage: 151. In welchem Frequenzbereich kann mit SAR-Einheiten Seefunkverkehr abgewickelt werden?

Antwort: UKW-Bereich

Frage: 152. Im Funkverkehr zwischen Seefunkstellen und SAR-Hubschraubern gilt das Betriebsverfahren...

Antwort: des Seefunkdienstes

Frage: 153. Auf welchen UKW-Kanälen dürfen zu Sicherheitszwecken Seefunkstellen mit SAR-Hubschraubern Funkverkehr vorzugsweise abwickeln?

Antwort: Kanal 16,
Kanal 06

Frage: 154. Wodurch werden in der Regel bei einer Rettungsaktion mit SAR Hubschraubern die Kanäle 16 und 06 überwacht?

Antwort: Zweikanal-Überwachung
(Dual Watch)

Frage: 155. Welchen UKW-Kanal soll ein Schiff in Not bis zur Ankunft eines SAR-Hubschraubers abhören?

Antwort: Kanal 16

Frage: 156. Wie ist zu verfahren, wenn während eines Notverkehrs auf Kanal 16 die Ankündigung einer Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung 'An alle Funkstellen' vorgenommen werden soll?

Antwort: Ankündigung mittels Digitalen Selektivrufs
(DSC) auf Kanal 70, Ankündigung während einer Pause im Notverkehr
auf Kanal 16, Aussendung der Meldung auf einem Schiff-Schiff-Kanal

Frage: 157. Was ist zu tun, wenn irrtümlich von einer Seefunkstelle unabsichtlich ein Notalarm auf Kanal 70 ausgelöst worden ist?

Antwort: a. Gerät umgehend
zurücksetzen
b. Wenn möglich, den Fehlalarm per DSC
zurücknehmen
c. Mit Meldung auf Kanal 16 'An alle Funkstellen' den
Fehlalarm zurücknehmen

Frage: 158. Womit können im Notfall nach dem Verlassen des havarierten Schiffes keine Such- und Rettungsarbeiten ausgelöst bzw. erleichtert werden?

Antwort: UKW-Empfänger

Frage: 159. Welche Components des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) werden für die Aussendung von Signalen zur Ortsbestimmung eingesetzt?

Antwort: SART, EPIRB

Frage: 160. Wo soll eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) an Bord eines Sportbootes installiert werden?

Antwort: Im äußeren Decksbereich

Frage: 161. Wann darf eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für eine Aussendung aktiviert werden?

Antwort: Nur im Notfall

Frage: 162. Wie kann eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) im Notfall aktiviert werden?

Antwort: Manuell oder automatisch

Frage: 163. Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?

Antwort: Wasserdruckauslöser

Frage: 164. Welche Informationen enthält die Aussendung einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB)?

Antwort: a. Notsignal b. Identifikationsmerkmal c. Position mittels GPS, wenn vorhanden

Frage: 165. Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?

Antwort: Wenige Minuten

Frage: 166. Wie lange kann es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC dauern?

Antwort: Bis zu 4 Stunden

Frage: 167. Warum dauert es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC bis zu vier Stunden?

Antwort: Es müssen Überflüge der umlaufenden COSPAS-SARSAT-Satelliten (LEOSAR) abgewartet werden

Frage: 168. Wie groß ist die maximale Abweichung der ermittelten von der tatsächlichen Position einer COSPAS-SARSAT-Seenotfunkbake (EPIRB) ohne GPS?

Antwort: 2 sm

Frage: 169. Zu welchem Zweck benutzen Satelliten-Seenotfunkbaken (EPIRB) die Frequenzen 121,5 MHz und 406 MHz?

Antwort: 121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung

Frage: 170. Welche Informationen müssen an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) erkennbar sein?

Antwort: a. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal b. Seriennummer c. Haltbarkeitsdatum der Batterie d. Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers

Frage: 171. Was ist zu tun, bevor die Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für Wartungszwecke aus ihrer Halterung entfernt werden soll?

Antwort: Sicherstellen, dass kein Fehlalarm ausgelöst wird

Frage: 172. Welche Prüfungen sind an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) durchzuführen?

Antwort: Haltbarkeitsdatum der Batterie, Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Funktion entsprechend den Herstellerangaben

Frage: 173. Wie erscheint die Aussendung eines Transponders für Suche und Rettung (SART) auf einem Radarbildschirm?

Antwort: Als Linie von mindestens zwölf Zeichen

Frage: 174. Welches Navigationsgerät empfängt das Signal eines aktivierten Transponders für Suche und Rettung (SART)?

Antwort: Radargerät

Frage: 175. Welche Vorteile hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon in einer Notsituation?

Antwort: Allgemeine und sichere Alarmierungsmöglichkeit

Frage: 176. Welchen Vorteil hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon, wenn in einer Notsituation andere Fahrzeuge in Sicht sind und um Hilfe gebeten werden sollen?

Antwort: Erreichbarkeit aller in Funkreichweite befindlichen Seefunkstellen

Frage: 177. Warum ist ein Mobiltelefon gegenüber einer UKW-Seefunkanlage keine Alternative, wenn in einer Notsituation die Such- und Rettungsmaßnahmen anderen Fahrzeugen bekannt gemacht werden müssen?

Antwort: Telefongespräche können von weiteren Fahrzeugen nicht mitgehört werden, wichtige Informationen zur Hilfeleistung und Rettung sind nicht für alle Beteiligten verfügbar

Frage: 178. Mit welcher Meldung werden die Funkstellen davon unterrichtet, dass der Notverkehr beendet ist?

Antwort: Meldung, die mit SILENCE FINI abschließt

Frage: 179. Welche Funktion hat ein Transponder für Suche und Rettung (Search and Rescue Transponder [SART])?

Antwort: Aussendung von Ortungsfunksignalen, die im Seenotfall das Auffinden des verunglückten Fahrzeuges mittels Radar erleichtern sollen

Frage: 180. Welche Funktion hat eine Satelliten-Seenotfunkbake (Emergency Position-Indicating Radiobeacon [EPIRB])?

Antwort: Alarmierung und Kennzeichnung der Notposition

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